Dienstag, 27. Dezember 2016

Hörbuch-Rezension: Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
von Kirsty Wark
gelesen von 
Regina Lemnitz, Tanja Geke


Worum es geht: 

Martha kann es kaum glauben: Ihre Mutter Anna hat ein Haus geerbt, von einer ihr wildfremden Frau namens Elizabeth Pringle. Doch Anna ist krank und kann ihr Erbe nicht antreten. So beschließt Martha, sich selbst auf den Weg zu machen. Sie fährt nach Arran – auf die sturmumtoste Insel, auf der sie früher mit ihrer Mutter so glückliche Tage verbracht hat. Martha verliebt sich sofort in das Haus, das voller Geheimnisse um die vorherige Besitzerin ist. Wer war Elizabeth Pringle, und warum hat sie ihr Haus Anna vermacht?

Mein Eindruck:

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven, bzw. zwei unterschiedlichen Zeiten geschildert. Elizabeth Pringle erzählt ihre eigene Geschichte in Zeiten des Krieges, während Martha das aktuelle Geschehen auf der Insel berichtet. Dieser Perspektivwechsel hat "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" vor einem Abbruch meinerseits bewahrt: Die Ereignisse rund um Martha plätschern (recht vorhersehrbar) nur so vor sich hin. Spannung kommt hier keineswegs auf. Einzig die Erzählung von Elizabeth hat mich motiviert weiter zu hören. Ihren Charakter erlebte ich zudem "authentischer", als den Marthas. 
Die Beschreibungen der Atmosphäre der Insel verursachten bei mir tatsächlich Fernweh. Dieser Aspekt ist der Autorin Kirsty Wark durchaus gelungen. 

Mein Fazit:

"Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" eignet sich für Hörerinnen, die gerne eine seichte Geschichte erleben möchten. Viel Spannung kommt nicht auf und so lässt sich dieses Hörbuch gut "nebenher" hören. 

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