Freitag, 25. November 2016

Hörbuch-Rezension: Die Chemie des Todes

Die Chemie des Todes
von Simon Beckett
gelesen von Johannes Steck

ISBN: 978-3-89964-489-0


Worum es geht:
David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Gerade als sich anhand seiner Analysen herausstellt, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt, um sie noch lebend zu finden. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten.

Mein Eindruck:
Die Story "Die Chemie des Todes" war mir bereits durch die Printausgabe vertraut und schon damals habe ich sie verschlungen. Da im Oktober diesen Jahres der fünfte Band rund um David Hunter erschien, hatte ich jedoch noch einmal Lust auf den Beginn des Ganzen. Und ich wurde nicht enttäuscht! 
Insgesamt ist dies ein sehr spannender Auftakt einer Reihe und trotz meiner Kenntnis über den Verlauf war es erneut sehr spannend.
Der Leser Johannes Steck schafft es, mich völlig in seinen Bann zu ziehen und wird meinen Ohren nie langweilig oder gar ermüdend. Eine Stimmvielfalt wie wir es von Rufus Beck gewöhnt sind, hat er nicht. Das ist jedoch auch nicht notwendig, da "Die Chemie des Todes" in der Ich-Form erzählt wird. Auch für diesen Erzählstil gibt es einen Pluspunkt. Die Geschichte wurde nicht durch Emotionen oder Schock der Figur "überladen". Vielmehr wurde der "Bericht" durch David Hunter recht nüchtern gehalten. Das gefällt mir persönlich sehr gut!

Mein Fazit:
Ein klasse Hörbuch für jeden, der Spannung und einen guten Sprecher sucht. 

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