Dienstag, 15. Dezember 2015

Hörbuch-Rezension: Die Beichte

Die Beichte von Meg Gardiner
Hörbuch
gelesen von Hannah Herzsprung

Worum es geht:
Was für ein seltsamer Beruf: Jo Beckett ist forensische Psychiaterin. Das heißt, sie forscht in den Seelen von Mordopfern nach Hinweisen auf die Täter. Und Beckett hat zur Zeit viel zu tun: Alle zwei Tage begeht in San Francisco eine hochgestellte Persönlichkeit Selbstmord – scheinbar ohne Grund. Jo findet heraus, dass die Toten einer mysteriösen Vereinigung angehörten, deren Mitglieder allesamt etwas zu verbergen haben.

Mein Eindruck:
Die Sprecherin Hannah Herzsprung schafft es diesem Hörbuch von der ersten Minute an Spannung einzuhauchen. Ihre Stimme klingt so geheimnisvoll und stark zu gleich, dass ich auch ihretwegen immer wieder gefragt habe, wie es denn jetzt weitergeht. Pures Hörvergnügen (auch als Schauspielerin mag ich Fr. Herzsprung sehr, aber ihre Stimme im Solo war wirklich klasse).
"Die Beichte" ist der Auftakt der Reihe rund um die Figur Jo Beckett, die als forensische Psychiaterin arbeitet und dadurch in spannende Fälle verwickelt wird. Die Figur Amy Tang ist Polizistin und die beiden Figuren sind sehr lebhaft und authentisch gelungen. Auch wenn mir Amy Tang nicht immer sympathisch im Kopf hängen geblieben ist. Die beiden Frauen müssen gemeinsam in der High Society ermitteln und stoßen dabei auf den "Club der schmutzigen Geheimnisse".
Die Auflösung des Falles wirkt im Nachhinein nicht ganz rund, ist aber nur ein kleiner Wehrmutstropfen, da dieses Hörbuch insgesamt sehr gelungen ist.
Die Reihenfolge der Fälle von Jo Beckett könnt ihr euch übrigens hier anschauen.
Hörempfehlung!

Rezensions-Spenden-Aktion 2015: 42€

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