Mittwoch, 19. August 2015

Hörbuch-Rezension: Wenn wir zusammen sind

Wenn wir zusammen sind
von Marc Levy
Hörbuch
gelesen von Matthias Koeberlin

Worum es geht:
Mathias und Antoine, beide in den Dreißigern, beide alleinerziehende Väter, beschließen, gemeinsam in einem Haus in London zu wohnen und ihre Kinder zusammen zu erziehen. Zwei Spielregeln stellen sie auf: keine Babysitter – und keine Frau im Haus ...

Mein Eindruck:
Meine Güte, war ich gespannt auf dieses Hörbuch. Doch: die Liebesgeschichte in diesem Buch ist nicht ungewöhnlich und zudem auch nicht spannend geschrieben, bzw. gelesen. Herr Koeberlin hat es anfangs sogar geschafft mich völlig zu verwirren, da ich die beiden männlichen Figuren stimmlich nicht auseinander halten konnte und daher dem Inhalt leider nicht völlig folgen konnte. Die erste CD musste ich noch einmal hören, um den Anfang zu erfassen. Natürlich kann nicht jeder ein Rufus Beck unter den Sprechern sein. Das erwarte ich auch nicht. Aber einen Wunsch hätte ich dann doch: bitte wenigstens den Versuch wagen inhaltlich langweiligen Inhalt sprachlich etwas spannender zu gestalten.
Noch ein Wehrmutstropfen für mich war, dass mir die Figuren nicht sonderlich symphatisch waren. Es gibt weder besonders "gute" Figuren, noch "böse" Figuren. Spürbare Eifersucht oder ähnliches gibt es ebenso wenig- weder zwischen den beiden Kindern, die plötzlich zusammen wohnen müssen, noch zwischen "aufgelösten" Ehen, bzw. Beziehungen.
Insgesamt: für mich blieben jegliche Figuren platt und langweilig, die Gefühle der Figuren waren nicht spürbar und die Geschichte an sich schon langweilig und nicht einmal spannend gelesen.
Keine Hörempfehlung


Rezensions-Spenden-Aktion 2015: 28€

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