Montag, 13. Juli 2015

Montagsfrage: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Das buchfresserchen stellt in dieser Woche eine Frage, die ganz wunderbar zu meiner Erfahrung mit dem Buch "Das also ist mein Leben", bzw. dem Film "Vielleicht lieber morgen" passt.

Sie fragt: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

In der Regel lese ich die Bücher, bevor ich die Buchverfilmung sehe. Schließlich dauert ein Film gerademal ca. 90 Minuten, während ich bei einem Buch ein wenig länger auf das Ende hin arbeite und somit nicht schon vorher das verdiente Ende wissen möchte. Bei der Verfilmung von "Das also ist mein Leben" ging es mir jedoch so, dass ich den Trailer zum Film schon etliche Male gesehen habe (ich kannte ihn schon fast auswendig, so dass ich hätte mitsprechen können) Der Trailer hatte mich sofort im Bann und sehr berührt, die Charaktere waren einfach klasse. Dadurch hatte ich beim Buch leichte Schwierigkeiten: der Buch-Charlie berührte mich nicht so stark, wie der aus dem Film. Die Stimme aus seinen Briefen kam anfangs nur sehr schwer bei mir an. Der Film jedoch gefiel mir wesentlich besser. Hätte ich nun zuerst den Film gesehen, also komplett und nicht nur den Trailer - ich glaube ich hätte das Buch weggelegt, schon ziemlich weit am Anfang... denn da kann ich ja noch nicht wissen, dass in dem Buch tatsächlich ein paar Dinge geklärt werden, die im Film nicht vorkomen.

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