Mittwoch, 29. Juli 2015

Montagsfrage: Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umschaust?

Die Antwort für die aktuelle Montagsfrage kommt meinerseits etwas verspätet. Mir geht's da zur Zeit wie der Fragenstellerin buchfresserchen selbst: meine Internetverbindung streikt und eine Lösung für das Problem ist wohl erst nach meinem Umzug in Sicht. Heute haben wir aber Glück und die Technik funktioniert. Daher antworte ich heute auf die Frage:

Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umschaust?

Durch meinen Umzug hatte ich bereits meine Bücher einzeln in der Hand, so dass mir die Antwort leicht fällt. Nein, ich habe keinen bevorzugten Verlag. Und mein SuB reicht wirklich noch von Erfahrungsberichten über Thriller bis zu Schmachtromanen, soviel zumindest zum Inhalt. Rein optisch betrachtet mag ich es allerdings schon, wenn sich Bücher des gleichen Verlags sammeln und ein einheitliches Bild vermitteln... eine kleine Zwickmühle.
Nach neuem Lesestoff schaue ich mich auf diversen Blogs um, die ja selten nur von einem Verlag berichten oder eben im echten Leben in Bücherläden. Hier lasse ich meinen Blick einfach schweifen. Insgesamt herrscht dadurch ein sympathisches Verlags-Chaos in meinem Regal und es wird niemand bewusst bevorzugt.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Plausch am Donnerstag #25

Liebe Leute,
wie ihr sicherlich bereits gemerkt habt, ist der "Plausch am Donnerstag" zwar eine nette Sache, wurde von mir bisher aber doch recht "schlecht" behandelt. Das soll sich jetzt ändern und ich werde den Sommer nutzen, um einige meiner Ideen endlich um zu setzen und diesen blog aktiver zu gestalten. Es wird mindestens eine neue Themen-Serie an den Start gehen.
Dafür werde ich aber den "Plausch am Donnerstag" reduzieren. Statt einmal wöchentlich (und da sind ja auch schon ein paar ausgefallen), wird er nur noch 14-tägig statt finden. Dafür aber mit gehaltvollerem Inhalt aus der buch(blog)welt.

Freut euch also auf die nächste Zeit - sie steckt voller Überraschungen!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Special: meine ganz persönliche Sommer-Leseliste

Wie bereits in meinem letzten Plausch am Donnerstag erwähnt, bedeutet die Sommerferien-Zeit für mich oft nicht ganz so viel Arbeit wie sonst im Jahr. Es ergibt sich dadurch viel Zeit zum Lesen. Und an dieser Stelle sei verraten, dass ich ein Fan von Listen bin. Tadaaa - geboren war meine ganz persönliche Sommerleseliste 2015. Wie ihr feststellen werdet, sind da keine hochaktuellen Romane vertreten, aber es ist eine bunte Mischung, da ich mir zwei Kriterien gegeben habe: weitere Dauerbewohner meines SuBs lesen und in meinen angefangenen Reihen weiter kommen. Außerdem hat sich natürlich das Aufgabenbuch für August von der SuB-Challenge mit ein geschummelt. Das will ja nicht vergessen werden.

Hier die Bücher in Form einer tatsächlichen Liste (die Reihenfolge in der ich sie lese steht noch nicht fest):

  • Die Ankunft (Cassia und Ky Reihe) von Ally Condie
  • Eine handvoll Worte von Jojo Moyes
  • Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer
  • Tiefe Wunden von Nele Neuhaus
  • Ohrensausen von Jochen Till
  • Mit Kanu, Kind und Karibu von Dorian Amos


Vielleicht werde ich nicht alle dieser Bücher schaffen, ihr wisst, dass ich zwar Bücher liebe, aber eben nicht zu den Viellesern zähle. Aber der Ansporn und die Motivation ist da.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch eine Sommerleseliste für 2015 erstellt?

Montag, 20. Juli 2015

Montagsfrage: Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem SUB?

Das buchfresserchen möchte es in der heutigen Ausgabe der Montagsfrage ganz genau wissen. Es wird gefragt:

Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem SUB?

Ehrlich gesagt kann ich die Frage gar nicht so genau beantworten. Ich weiß nur, dass ich durch die Juli-Aufgabe der SuB-challenge ein Buch der absoluten SuB-Leichen-Kategorie erwischt habe. Da ich die challenge grundsätzlich nur für meine Bücher nutze, die ich mir bereits vor 2015 angeschafft habe, sah die Aufgabe "SuB-Leiche" für mich folgendermaßen aus: ich griff blind in die Ecke meines Bücherregals mit Büchern, die ich wirklich schon sehr lange vor mir herschiebe. Sehr lange. Und heraus kam das Buch "Du gehörst mir". Die Rezension folgt in ein paar Tagen.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Plausch am Donnerstag #24

Der Plausch am Donnerstag geht heute bereits in die 24. Runde.
Da die Sommerferien hier in Niedersachsen in großen Schritten nahen und diese Zeit für mich nicht so arbeitsintensiv sein wird, wie viele andere Wochen im Jahr, habe ich mir überlegt, in der nächsten Woche eine Sommer-Lese-Liste zu erstellen, mit Büchern, die ich innerhalb dieser 6 Wochen schaffen möchte. Für Vorschläge bin ich an dieser Stelle noch offen. ;)
Neuanschaffungen habe ich in dieser Woche nicht zu verzeichnen, aber ich werde am Wochenende meinen aktuellen Krimi zu Ende lesen. In der nächsten Woche gibt es also wieder eine Rezension. Das Buch heißt "Du gehörst mir" von Annemarie Schoenle und gehört wohl genau genommen in das Genre der Psychothriller. Ihr dürft also gespannt sein.

Montag, 13. Juli 2015

Montagsfrage: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Das buchfresserchen stellt in dieser Woche eine Frage, die ganz wunderbar zu meiner Erfahrung mit dem Buch "Das also ist mein Leben", bzw. dem Film "Vielleicht lieber morgen" passt.

Sie fragt: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

In der Regel lese ich die Bücher, bevor ich die Buchverfilmung sehe. Schließlich dauert ein Film gerademal ca. 90 Minuten, während ich bei einem Buch ein wenig länger auf das Ende hin arbeite und somit nicht schon vorher das verdiente Ende wissen möchte. Bei der Verfilmung von "Das also ist mein Leben" ging es mir jedoch so, dass ich den Trailer zum Film schon etliche Male gesehen habe (ich kannte ihn schon fast auswendig, so dass ich hätte mitsprechen können) Der Trailer hatte mich sofort im Bann und sehr berührt, die Charaktere waren einfach klasse. Dadurch hatte ich beim Buch leichte Schwierigkeiten: der Buch-Charlie berührte mich nicht so stark, wie der aus dem Film. Die Stimme aus seinen Briefen kam anfangs nur sehr schwer bei mir an. Der Film jedoch gefiel mir wesentlich besser. Hätte ich nun zuerst den Film gesehen, also komplett und nicht nur den Trailer - ich glaube ich hätte das Buch weggelegt, schon ziemlich weit am Anfang... denn da kann ich ja noch nicht wissen, dass in dem Buch tatsächlich ein paar Dinge geklärt werden, die im Film nicht vorkomen.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Plausch am Donnerstag #23

Der Plausch am Donnerstag ist wieder da und wisst ihr was? Dieses Mal gibt es keine Buchempfehlung, Lesetipps oder Links zu großartigen blogartikeln aus der großen Welt des Internets. Nein, dieses Mal gibt es den Tipp zu der Verfilmung von "Das also ist mein Leben". Das Buch ist ja in meiner Rezension nicht so gut weggekommen insgesamt. Aber der Film ist wirklich einfach nur schön! Guckt ihn euch unbedingt an!




Montag, 6. Juli 2015

Montagsfrage: Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Die heutige Montagsfrage von buchfresserchen lautet: Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Ja, der Preis spielt für mich eine Rolle beim Kauf von Büchern. Hier entscheide ich oft mit Hilfe einer "Gegenüberstellung" von der erwarteten Lesefreude und der Lesedauer im Verhältnis zum Preis. Mein letzter Hardcover-Kauf war "Passagier 23", der hat sich für mich eindeutig nicht gelohnt. Daher lasse ich Bücher oft im Regal stehen und ziehe dann doch lieber den Gang zur Bücherei, den Flohmarkt oder ähnliches vor, dann bin ich angesichts des investierten Geldes nicht so enttäuscht.

Samstag, 4. Juli 2015

Rezension: Das also ist mein Leben

Das also ist mein Leben
von Stephen Chbosky
Roman
ISBN: 978-3-453-26751-0

Worum es geht:
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.

Mein Eindruck:
Der Einstieg in dieses Buch fiel mir äußerst schwer, da ich mich zu sehr auf den Trailer zur Verfilmung eingeschossen hatte. Der Trailer verströmt in meinen Augen das pure Leben, die reine Lebensfreude. (In der Verfilmung spielt Emma Watson mit...) Außerdem fiel mir der Einstieg durch den melancholischen Schreibstil des Protagonisten (er schreibt Briefe über seine Erlebnisse) schwer. Der Grund für die Niedergeschlagenheit und das ständige Geweine wird aber erst sehr weit am Ende des Buches aufgeklärt. An dieser Stelle wundert mich, dass Charlie wg. seiner ständigen Tränen nie auf Unverständnis oder Ähnliches gestoßen ist. Ständig hatten die Figuren um ihn herum Geduld mit ihm.
In den ersten Briefen passiert erst einmal gar nicht so viel, außer, dass Charlie eben auf eine neue Schule geht. Hier lernt er neue Leute kennen und lieben. Da diese Personen etwas älter sind, als er selbst, dreht sich eine recht lange Phase in dem Buch (also viele Briefe), um Partys und Drogen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass Charlies Welt aus nichts anderem mehr besteht - doch der Rausch kam meines Erachtens nicht aus dem Buch empor und hat mich emotional als Leserin nicht erreicht, obwohl ja das Buch durch den Stil mit den Briefen im "ICH" bleibt. Die Figuren bleiben eher blass und werden mir nicht lange in Erinnerung bleiben.
Ja, mir ist bewusst, dass dieses Buch ein Jugendroman ist und daher die Sprache eher einfach gehalten wird. Doch insgesamt gefällt mir der Stil nicht und ich wurde (hatte ich etwa zu hohe Erwartungen) etwas enttäuscht.
Bedingte Leseempfehlung

Rezensions-Spenden-Aktion 2015: 24€

Donnerstag, 2. Juli 2015

Plausch am Donnerstag #22


Während der Plausch am Donnerstag bereits in seine 22. Runde startet, hänge ich immer noch an den vielen tollen blog-Artikeln fest, die ich mal wieder in den letzten Tagen entdeckt habe. Bevor ich euch aber meine drei Lieblingsartikel verlinke, möchte ich euch noch darauf aufmerksam machen, dass ich in ein paar Tagen die Rezension von "Das also ist mein Leben" einstelle. Die DVD von dem Film (Emma Watson spielt mit!), liegt schon in den Startlöchern. Die DVD habe ich heute durch Zufall in der Bibliothek entdeckt.

Hier kommen meine aktuellen drei Lieblingsartikel aus der Buchblogwelt:
  • Die Super.Lese.Helden stellen hier die Neuerscheinungen für den Juli vor und ich finde natürlich wieder ganz besonders toll, dass auch Kinderbücher vorgestellt werden. Die Mischung macht es hier sehr spannend und lese-anregend!

  • Hier findet ihr eine ganz tolle Sommer-Lese-Challenge. Sie läuft schon ein paar Tage, aber der Einstieg ist noch möglich. Die Challenge endet dann im September. Es wird wöchentlich eine Lese-Aufgabe gestellt, die es zu erfüllen geht. Für mich leider aus Zeitgründen nicht machbar. Ich finde die Idee aber sehr schön!

  • Bücher-in-meiner-Hand macht hier tierisch Lust auf Rügen-Krimis.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Rezension: Die Flucht

Die Flucht
von Ally Condie
Jugendroman
ISBN: 978-3-8414-2144-9

Worum es geht:
Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.

Mein Eindruck:
Oft wird den zweiten Teilen in einer Trilogie nachgesagt, dass sie ein "Lückenfüller" sind. Die Story würde hier nur unnötig in die Länge gezogen und so mit Hilfe einer einzigen Geschichte eben mehr Geld verdient werden. Ja, was das Buch "Die Flucht" angeht, haben diese Vorurteile sich in meinen Augen leider bewahrheitet.
Die Autorin schafft es zwar mit Hilfe ihrer Sprache mich weiterhin in ihren Bann zu ziehen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der Gesellschaft weitergeht... aber: es passiert in diesem Buch nicht viel und wenn doch, dann hat es mich leider nicht mitgerissen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einerseits von Cassia und andererseits von Ky. Doch dieser Stil erhöht die Spannung leider nicht, sondern lässt beide Figuren in schwachen Licht erscheinen. Haben mich die Gefühlsregungen von Cassia im ersten Band noch in ihren Bann gezogen, empfand ich ihre Gedanken im zweiten Band nur noch als platt und ständige Wiederholung.
War im ersten Band die Verschriftlichung genannter Gedichte für mich noch ein Pluspunkt, ist dieser Stil eine Spur zu viel für mich. Zeitweise hatte ich das Gefühl, die Seiten müssen gefüllt werden, da es ja an Story mangelt. An dieser Stelle bin ich froh, mir dieses Buch geliehen und nicht selbst gekauft zu haben, nicht einmal vom Wühltisch der Mängelexemplare. (Dennoch werde ich den dritten Band ebenfalls lesen, denn die werden ja, so die Vorurteile, nach dem zweiten Band wieder besser - es gibt wieder eine Story: ein Ende muss ja her. Außerdem hab ich den dritten Band ebenfalls aus der Bücherei entliehen. ;) )

Insgesamt gebe ich diesem Buch eine:
Bedingte Leseempfehlung

Rezensions-Spenden-Aktion 2015: 22€