Sonntag, 23. November 2014

Rezension: Ein ganzes halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr
von Jojo Moyes
Roman
ISBN 3-463-40533-4 

Worum es geht: 
Das Buch handelt von Lou, die gerne in dem kleinen Café arbeitet und ihren Freund Patrick nicht liebt. Doch schon bald verliert sie ihren Job und fällt in ein tiefes, trauriges Loch.
Für Will ist  nichts mehr im Leben, wie es mal war. Er hatte einen Unfall mit schweren Folgen.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und doch: Lou und Will werden sich gegen ihren Willen bald begegnen...

Mein Eindruck:
Vorweg: Dieses Buch hat mich zu tiefst berührt. 
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch bereits mehrere Wochen zu Hause hatte, bevor es den endgültigen Weg vor meine lesehungrigen Augen gefunden hatte - denn: ich hatte mich darauf eingestellt, dass sich eine Liebesgeschichte entspinnt, die zwar unter schwierigen Umständen startet, aber ziemlich schnell vorhersehbar und damit für mich langweilig wird. Weit gefehlt! Als Leserin des Buches sah ich mich plötzlich nicht mehr nur mit den Themen Freundschaft, Liebe und Arbeitslosigkeit konfrontiert. Dieses Buch geht viel tiefer unter die Haut und handelt von Behinderung, Verzweiflung der Familie und den verheerenden Folgen eines Unfalls. In meinen Augen versteht es die Autorin den Leser zu fesseln; die Sprache so zu gestalten, dass die Gefühle der Protagonisten mehr als "authentisch" sind. Die Figuren wirken lebendig, nehmen mich mit in ihre Welt und lassen mich so teilhaben an ihrer Verzweiflung, schönen Momenten und vor allem ihrer aufrichtigen Liebe zueinander. 
Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und mich dabei in eine Unentschlossenheit geschickt: Lese ich weiter oder möchte ich vielleicht lieber gar nicht wissen, wie es ausgeht?
Absolute Leseempfehlung!

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